Der Jahreszyklus III führt den Entwicklungsweg von Jahreszyklus I und II konsequent weiter. Nachdem im ersten Zyklus die eigene innere Wirklichkeit bewusst wahrgenommen und im zweiten Zyklus das Du als Gegenüber tief erfahren wird, öffnet der dritte Zyklus den Erfahrungsraum für das Wir-Bewusstsein im Feld einer lebendigen Gruppe.
Hier wird tantrische Praxis nicht nur kennengelernt oder geübt, sondern verkörpert, geteilt und gemeinsam gehalten.
Der dritte Zyklus ist als Retreat-Format gestaltet und ermöglicht dadurch ein noch intensiveres, zusammenhängendes Erleben. Alle Teilnehmenden leben während der Module im Seminarhaus, verzichten auf Uhr-Zeit und externe Kommunikation und bewegen sich bewusst im Gruppen-Setting. Auch die gemeinsame Verpflegung ist Teil der Übungs- und Erfahrungszeit und unterstützt eine Atmosphäre von Präsenz, Fokus und natürlichem Kontakt.
Während sich die ersten beiden Jahresgruppen vor allem an Alltagserfahrungen orientieren, eröffnet der dritte Zyklus Erfahrungsräume, die tiefer, stiller, bewusster und verbindender wirken können. Ziel ist es, die zuvor erlernten Kompetenzen im Bereich Selbsterfahrung, Beziehungskompetenz und Präsenz stabil in eine authentische Gruppen- und Feldwahrnehmung zu integrieren.
Der Jahreszyklus umfasst vier Retreat-Wochenenden.
Jedes Retreat beginnt am Donnerstagabend mit einem gemeinsamen Essen und der bewussten Ankunft im Feld. Die Awareness Understanding Meditation (AUM) als fester Bestandteil hilft uns bei der emotionalen Reinigung zum Einstieg in die Erfahrungs-Tage.
Am Sonntag beenden wir das Retreat nach dem gemeinsamen Mittagessen.
Im Anschluss besteht – wie in Zyklus I und II – die Möglichkeit, als Stellvertretung beim Familienstellen kostenfrei teilzunehmen. Eine eigene Aufstellung kann zu einem reduzierten Beitrag gebucht werden.
Der dritte Zyklus richtet sich an Menschen, die tantrische und gruppendynamische Prozesse bereits gut kennen, stabil nutzen können und bereit sind, sich tiefer, klarer und präsenter in ein gemeinsames Erfahrungsfeld einzubringen.
Abschluss von Jahreszyklus I und II oder vergleichbare Vorerfahrungen bei anderen Anbietern.
Bitte bei Unsicherheit einfach Kontakt aufnehmen – wir beraten gerne persönlich.
Der Tod ist in unserem Leben eine unausweichliche Realität – und zugleich ein zutiefst transformierendes Prinzip. Alles Lebendige folgt dem Rhythmus von Werden, Vergehen und Neugeburt. Dennoch neigen viele Menschen dazu, die eigene Vergänglichkeit zu verdrängen, an Gewohntem festzuhalten und Sicherheit über Lebendigkeit zu stellen. Die Folge ist oft innere Anspannung, Enge und ein subtiler Widerstand gegen das Leben selbst.
In diesem Retreat laden wir dich ein, dem Thema Tod und Wiedergeburt bewusst und erfahrungsorientiert zu begegnen – nicht als theoretischem Konzept, sondern als gelebtem Entwicklungsraum. Denn wer lernt, das Ende im eigenen Leben nicht als Bedrohung, sondern als Tor für das Neue zu begreifen, erfährt tiefe Freiheit, Vertrauen und inneren Frieden.
Dieses Retreat öffnet dir ein geschütztes Erfahrungsfeld, in dem du:
Wir arbeiten mit tantrischen Ritualen, Meditationen, Körperarbeit, emotionalen Prozessräumen und achtsamen Begegnungsformaten. Du erforschst, wie Sterben und Wiedergeborenwerden in dir selbst, in deinen Beziehungen, Überzeugungen und Lebensentscheidungen wirken – sichtbar, spürbar, verkörperbar.
Ein inneres Bild, das uns begleitet:
Wie ein Steppenbrand, der zunächst alles Alte hinwegfegt und nur schwarze Erde hinterlässt – und doch erst dadurch Platz schafft für kraftvolles, frisches, ungeahnt widerstandsfähiges Leben.
Jedes Ende trägt die Saat für einen Anfang.
Wenn du lernst, im Alltag kleine Tode zuzulassen – Abschiede, Veränderungen, das Fallenlassen von Kontrolle – kann Lebenskraft frei werden, Kreativität fließen, Vertrauen wachsen und echte Begegnung möglich werden.
Die bewusste Auseinandersetzung mit Sterben, Loslassen und Wandlung eröffnet ein großes Transformationspotenzial: Anhaftung wird zu Klarheit, Angst verwandelt sich in Mut, aus Verstrickung entsteht echte Nähe, zwanghafte Kontrolle geht über in vertrauensvolle Hingabe.
Dieses Retreat richtet sich an Menschen mit Erfahrung in tantrischer oder prozessorientierter Selbsterforschung, die bereit sind, sich auf tiefe innere Bewegungen einzulassen und den eigenen Weg bewusst weiterzugehen.
790 € (inkl. ÜN und Voll-Verpflegung)
690 € Frühzahler (bis 4 Wochen vor dem Termin)
590 € Studenten, Menschen ohne Einkommen, Alleinerziehende (bis 4 Wochen vor dem Termin)
3. November 2026
3.160 € (inkl. ÜN und Voll-Verpflegung)
2.560 € Frühzahler (bis 15.1.2026, 640€/Retreat)
2.360 € Frühzahler (bis 15.12.2025, 590€/Retreat)
Mindestens 10 Teilnehmer (max. 16, Seminarplätze werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs vergeben!)
2 Assistenzen
Leitung und „Zauberlehrling“
Schlafsaalatmosphäre im ANIMA*HAUS inkl. Bettzeug und Handtücher.
Frühstück, Mittagessen, leichtes Abendessen. Vegetarisch. Spezielle Ernährungswünsche können auf Anfrage berücksichtigt werden.
Tee, Fair-Trade-Kaffee, Wasser, Obst und Knabbereien stehen ganztägig kostenfrei zur Verfügung!
Das ANIMA*HAUS wurde 2006 bis 2009 von Frank Magin und Michaela Butsch-Magin erbaut, um besonderen Themen und Menschen auch einen besonderen Rahmen zu bieten.
Aus einem großen Anliegen entstand ein kleines aber vielfach und kreativ genutztes Haus ohne Ecken und Kanten, innen ohne Türen und Schlösser, aber umso mehr edlen, ursprünglichen Materialien und liebevoll angefertigten Elementen. Das ANIMA*HAUS ist ein Haus für Männer und Frauen, die in Yin-Energie schwelgen wollen.
Bis zu 12 Personen können hier Wirken, Essen und Wohnen, im Tempel übernachten, vor dem Ofen träumen, in der Wärmekabine zu sechst schwitzen, im Zuber zu viert baden und bei Sonnenschein Terasse und Garten nutzen. Das Haus bietet eine kleine Küche und zwei große Duschen, sowie viele Extras und Details, die erst auf den 2. Blick ihren Charme preisgeben. Im Laufe der Jahre hat das Wirken herznaher, spiritueller Menschen und der liebevolle Umgang in den Gruppen seine positiven energetischen Spuren hinterlassen.
Übernachtungspreise im ANIMA*HAUS werden leicht angepasst auf 40,-€/ Person.
Für Übernachtungen zu den Seminaren und Wochenenden steht jedem Teilnehmenden ein Schlafplatz verlässlich zur Verfügung.
Um die persönliche Freiheit des Einzelnen weitmöglicht zu respektieren, ist es auch weiterhin möglich in den Seminarveranstaltungen ausserhalb zu übernachten zu einem Raumkostenanteil von 50% der Übernachtungskosten, was uns ermöglicht genau diese freiheitlichen Regelungen im Sevice zu erhalten.
Nichtübernachter bekommen dadurch alle Annehmlichkeiten, die auch die Hausübernachter und Draussenschläfer ud Wohnmobilschläfer nutzen.
Im Haus: 40,-€
Im WoMo auF unserem Gelände, auf eigenen Wunsch ausserhalb im Zelt oder ganz woanders 50% = 20,-€
Verköstigung an Seminaren
Wir wollen nicht nur die Einkaufskosten decken, sondern der von uns bestellten Küche ein Einkommen im Mindestlohnbereich bezahlen.
Dazu ist es nötig, dass alle - Mitesser wie Nichtmitesser - zur Entlohnung der Küche einen Beitag leisten.
Es wird dadurch emöglicht in persönlicher Freiheit während der Seminarzeiten zu Fasten oder sich eigenes Essen mitzubringen.
Die Zahlung der Nichtmitesser beläuft sich auf 50% der aktuell üblichen Veköstigungspauschale und sichert die menschliche Vergütung der Küche und die Qualität des Services insgesamt.
50% entfallen auf das Gedeck und nur wer das Essensmaterial auch nutzt zahlt es entsprechend mit den anderen 50%